31 Jan 2005 Audiotracks einer DVD extrahieren

Es soll vorkommen, dass man die Tonspuren einer DVD gerne als Audiotracks hätte, z.B. für den Genuss im MP3-Stick, der logischerweise keine DVDs abspielt (obwohl auch das letztlich nur eine Frage der Zeit sein dürfte). Was tun? Rippen.

Unter Linux tut man das ganz simpel mit dem "Schweizer Armeemesser der Videobearbeitung": transcode.

Wichtig ist dabei letztlich nur, dass man rausfindet, welchem Chapter und Track der zu rippende Audiotrack entspricht. Das zeigt bleistiftsweise xine ganz einfach beim Abspielen der DVD an. Merken.

Der transcode-Aufruf lautet dann etwa:

transcode -i </pfad/zumlaufwerk> -T <track>,<chapter> -E 44100 -y null,wav -m <datei>.wav

Und zack, hat man eine WAV-Datei.

30 Jan 2005 Selim Özdogan: "Trinkgeld vom Schicksal"

50 Kurzgeschichten - nein, eher: Momentaufnahmen, Lebensfetzen - hat Selim Özdogan in diesem Buch versammelt. Kleine Fetzen des (autobiografischen - oder doch nicht? Er verbirgt es meisterlich.) Alltags, in denen man sich sofort zu Hause fühlt, die man selbst erlebt haben könnte, liebevoll bis in die kleinsten Details beschrieben. Mitunter etwas abstrakt für den Einzelnen, mitunter auch mehr und weniger spannend und/oder interessant - aber immer lesenswert.

12 Jan 2005 cdrip reloaded

Dank unnachgiebigem Drängels eines gewissen einzelnen Herren habe ich faule Sau das cdrip-Skript nochmal überarbeitet und neu hochgeladen.

Siehe: http://www.yellowled.de/skripte.html

10 Jan 2005 Marian Keyes: "Unter der Decke"

Was für ein Cover. Ms. Keyes diesmal als Schleuderpreis-Fundsache in der Remittenden-Grabbelkiste. Lumpige 2 Euro. Naja, sind aber auch nur "B-Seiten" - unter der Decke findet man Zeitungs- und Zeitschriftenartikel aus Keyes'scher Feder sowie vermeintlich Unveröffentlichtes, dem Keyes-Jünger jedoch recht schnell ansehen, welches Buch es inspirierte.

Auch dieses Buch ist sehr Irisch - schrullig und doch irgendwie liebenswert. Leichte Lektüre für unterwegs, weil man eben auch gut zwischen 2 Geschichten Pause machen kann, dafür aber auch mit dem leicht schalen Beigeschmack des Trivialen.

Naja. Sind ja nur "B-Seiten".

03 Jan 2005 Frank Conroy: "Body & Soul"

Conroy klingt irgendwie irisch, seine Protagonisten sind selbiger Abstammung, und damit bin ich eigentlich bereits verloren. Darüber hinaus handelt "Body & Soul" von der fast schon selbstzerstörerischen Liebe, Hingabe, Leidenschaft zur Musik, muss also toll sein. Ist es auch.

Claude ist nicht nur irischer, sondern auch noch dubioser, weil geheimnisumwitterter Abstammung. Und darüber hinaus - obwohl Sohn einer Taxifahrerin (welche allerdings einst eine aufstrebende Sängerin war) - ein Wunderkind, welches vom Musikalienhändler seines geringsten Misstrauens auch noch als solches erkannt und von dessen diversen betuchten und/oder qualifizierten Bekannten gefördert wird.

Also, wenn das nicht mein Buch ist, dann weiss ich's auch nicht ;-)