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18 Aug 2010 Olympus SP-590UZ - Erster Eindruck

Es ist mit verstärktem Fotocontent im Blog zu rechnen. Nach langem Rumärgern mit suboptimalen Kompakt-Digicams habe ich mir nach zähem Ringen, langen Recherchen und entscheidenden Ratschlägen der Lieblingsfotografin eine Olympus SP-590UZ zugelegt. Eigentlich zu teuer für meinen Geschmack, aber vielleicht wird so ja mehr daraus als der gelegentliche Schnappschuss.

(Bitte jetzt keine Debatten über Sinn und Zweck von Bridgekameras im Allgemeinen und die Fähigkeiten dieser im Speziellen in den Kommentaren. Die Wahl fiel sehr bewusst auf eine solche und eben diese.)

Zum Können dieser Kamera kann ich noch nichts sagen, dafür habe ich mich noch zu wenig mit ihr befassen können – ein paar schnelle Tipps und Hinweise kann ich aber jetzt schon geben.

Zubehör

Von anständigen Akkus nebst passendem Ladegerät (die Kamera läuft mit vier normalen AA-Batterien, also Sanyo eneloop und fertig) mal abgesehen braucht man was noch unbedingt? Richtig: (Eine) Speicherkarte(n) und eine Tasche.

Speicherkarte(n)

Die Kamera erwartet eigentlich die extrem untauglichen, sehr eingeschränkten xD-Picture Cards. Es liegt jedoch ein Adapter bei, mit dem man microSD-Karten bzw. deren Hochkapazitätsvariante nutzen kann. Das funktioniert ohne (für mich wahrnehmbare) Probleme.

Ich würde anraten, eine relativ große Karte anzuschaffen (meine derzeitige 8GB-Version fasst ca. 2600 Bilder) – die Klappe zum Kartenfach macht mir (im Gegensatz zum restlichen Gehäuse) einen eher wackeligen Eindruck. Selbiges gilt für die (baugleiche) Klappe, hinter der HDMI- und USB-Anschluss liegen, weshalb man vermutlich besser nicht zu oft die Karte wechseln sowie einen passenden Kartenleser anschaffen sollte.

Tasche

Da habe ich halbblind nach amazon-Empfehlungen und -Kundenkommentaren gekauft – und einen (Glücks-)Volltreffer gelandet. Die Ultralight Mini 600 von Cullmann passt perfekt (wenn man den Klettverschluss-„Raumteiler“ etwas versetzt), ist angenehm klein und dennoch gut gepolstert. Neben der Kamera passen locker noch 2 Akku-Sätze, USB-Kabel und weiterer Kleinkram hinein. Der Akku-Lader, den ich gewählt habe, ist hier nicht mehr unterzubringen, das finde ich aber nicht weiter schlimm.

Sonstige Hinweise

  • Man sollte unbedingt das auf CD mitgelieferte PDF-Handbuch beachten. Es ist deutlich ausführlicher als die ebenfalls beiliegende Print-Ausgabe, speziell was die Menüs der Kamera angeht.
  • Zur (auch auf CD beiliegenden) Software (Windows und Mac) kann ich auch (noch) nichts sagen, aber den Linux-Enthusiasten sei gesagt, dass die Kamera via USB-Kabel problemlos als Speichermedium erkannt wird und ausgelesen werden kann, zumindest unter Ubuntu 10.04.

Mehr dann später, wenn ich mich soweit mit der Kamera befasst habe, dass ich mir ein (laienhaftes) Urteil bilden kann.

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  1. YellowLeds Weblog: Nadel, Heuhaufen, Handschlaufe (25.09.10, 13:16)

6 Kommentare

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  1. * DrNI (19.08.10, 02:34):

    Die Typen von dkamera.de schaffen es doch tatsächlich, keine Angabe über die RAW-Format-Fähigkeit der Kamera zu machen. Und über die Farbtiefe des Sensors steht auch nix zu lesen. Bridge oder wie auch immer, das hätte ich doch interessant gefunden.

  2. * YellowLed (19.08.10, 08:56):

    RAW-Format kann ich Dir sagen: Fällt aus wegen is’ nicht — siehe im „Pro & Contra“ im Fazit desTestberichts. Ist bei fast allen Bridgekameras dieser Preisklasse so.

  3. * rocxyz (19.08.10, 11:10):

    Ich bin sehr gespannt wie es Dir damit weiter ergehen wird, da ich selbst zur Zeit noch auf der Suche nach einer für mich passenden Kamera bin… ;)

  4. * Tim (22.08.10, 23:18):

    Ich werde mir auf keinen Fall mehr eine Kamera holen, die kein RAW-Format unterstützt. Die Bildqualität ist einfach besser. JPG konvertiert mehr als man denkt. Außerdem: Was würde ich sonst mit meinen drei 32gb Speicherkarten machen ;)

  5. * DrNI (23.08.10, 09:00):

    RAW-Format ist ein klassischer Fall von “wer’s braucht”. Mit Automatik-Einstellung müsste jede nicht ganz gruselige Kamera ein vernünftiges JPEG-Bild zaubern können. Abgesehen mal von den Kompaktkameras, die durch ihre Sensorgröße bei der heutigen Megapixel-Anzahl einfach fehlkonstruiert sind.

    Wozu also RAW-Format? Das zahlt sich aus, wenn man anständig nachbearbeiten will. Audio nimmt man ja auch nicht mit 16bit auf sondern mit 24, und hinterher wird es beim Mastering dann auf CD-Qualität heruntergerechnet. Und genau so ist es bei der Kamera, da nimmt man Helligkeit auch lieber mit 12 oder 14 anstatt mit 8bit (JPEG) auf, dann kann man hinterher noch was machen.

    Wenn man hinterher nichts machen will, dann ist es aber sowieso egal.

    Bei meinem derzeitigen Budget wird sowieso keine neue Kamera “geholt”, nicht mal gekauft.

  6. * Toby (16.09.10, 10:16):

    Ich bin der Meinung man kann auch ganz gut ohne RAW-Format auskommen. Ich bin mit meinen Bildern jedenfalls voll zufrieden.
    Aber berichte mal, wie es dir mit deiner Kamera ergeht, würde mich interessieren.

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