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18 Apr 2010 Blindflug ohne Sicherheitsnetz

Ich habe mein Kellnerportemonnaie ausgeleert, die fest einprogrammierten Weckereinträge im Handy für Samstag morgen gelöscht und zum letzten Mal mit dem Steuerbüro meiner Chefin telefoniert.

Will sagen: Etwas überraschend (und schneller als erhofft) habe ich am Samstag meine definitiv letzte Schicht im Taxi gemacht. Begünstigt und beschleunigt durch eine Umstrukturierung des Dienstplans in der Firma, auch – aber nicht nur – motiviert durch großartige private Veränderungen und letzten Endes auch, weil es einfach Zeit wurde.

Was nun passiert? Das verrate ich gelegentlich (für die Leser, die es noch nicht wissen) nochmal in einem seperaten Eintrag.

Für den Moment bin ich sehr, sehr froh, die gerade in letzter Zeit doch sehr nervenaufreibende und stressige Fahrerei vom Hals zu haben, freue mich darauf, wieder ein Wochenende zu haben und darauf, auch mal „einfach so“ wegfahren zu können, ohne es 6 Wochen vorher anmelden zu müssen.

(Und ja, mir ist manchmal auch ein ganz kleines bisschen mulmig dabei. Aber das macht nichts – who dares wins, right?)

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  1. YellowLeds Weblog: Da war ja noch was ... (27.07.10, 14:17)

7 Kommentare

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  1. * nedfuller (18.04.10, 22:25):

    Veränderungen sind immer mit einem mulmigem Gefühl verbunden. Aber durchstehen, daß geht vorbei! Also das hoffe ich zumindest.

  2. * feronia (18.04.10, 22:29):

    Glückwunsch! Ich drücke die Daumen, dass alles so klappt wie erhofft!

  3. * CavailleColl (18.04.10, 22:45):

    Das mit dem mulmigen Gefühl kann ich nachvollziehen. Aber wenn’s positive Veränderungen gibt, kann man’s sicher verkraften. ;-) Vor 19 Jahren habe ich das Taxilenkrad mit einem ähnlichen Gefühl abgegeben. Nach der “Wende” wurden die VWler im Zonenrandgebiet zunehmend aggressiv und es machte einfach keinen Spaß mehr. Aber nach ein paar Bier hört man mich immer wieder von den glorreichen Geschichten erzählen. Höhepunkt: Zivilstreife stößt mit Taxi zusammen – nur dass ich drin saß... Na denn viel Freude an den freien Wochenenden!

  4. * Robert Lender (18.04.10, 22:54):

    Ich weiß zwar nicht wohin es dich nun hinbewegt. Aber ich wünsche dir alles Gute dafür.

  5. * Emathion (18.04.10, 23:30):

    Ohne das mulmige Gefühl wären tiefgreifende Veränderungen wahrscheinlich schlicht zu einfach. So gleicht es dem Lampenfieber, das Schauspieler verspüren, wenn sie auf die Bühne vor das wartende Publikum treten. Dieses Gefühl ist wohl aber auch Ansporn sein Bestes zu geben. Ich denke, dass Deiner Entscheidung reifliche Überlegungen voraus gegangen sind – auch wenn der letzte Schritt recht spontan wirkt. Auf jeden Falll drücke ich Dir ganz fest die Daumen für den nun eingeschlagenen Weg! Alles erdenklich Gute!

  6. * Eric Eggert (19.04.10, 12:45):

    Ich wünsche dir alles Gute. Veränderungen machen zwar angst, sind aber oft der Anfang von etwas wunderbarem.

  7. * YellowLed (19.04.10, 12:49):

    Ich danke für die warmen Wünsche und darf verkünden, dass die Mulmigkeit, die ich eigentlich für heute (nach dem Wochenende) erwartet hatte, ausgeblieben ist :-)

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