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21 Sep 2009 Pearl Jam: Backspacer

Vorweg: Ich werde diese Band immer lieben. Sie begleitet mich seit ihrem ersten Album musikalisch, sie ist heute in den Tagen von MP3-Downloads die einzige Band, deren Musik ich nach wie vor konsequent als Silberling kaufe, um die Sammlung komplett zu halten.

Dieses Album ist verwirrend. Es ist anders. Es ist … fröhlich. Bejahend. Und irgendwie … britisch.

All das ist nichts Schlechtes, im Gegenteil. Stillstand ist der Tod, und wenn man sich auf dem neunten Studio-Album in 18 Jahren Bandgeschichte noch neu erfinden kann, ist das durchaus eine Leistung. Die Wahl Obamas, die damit verbundene Aufbruchstimmung in den USA sollen ihren Anteil an der optimistischen Grundstimmung des Albums gehabt haben. (Böse Zungen würden nun sagen, Pearl Jam hätten nichts mehr, worüber sie rumjaulen könnten.)

Dieses Album macht eine neue Schublade auf: „Surf, Grunge 'n' Roll“, was erstaunlicherweise besser zusammen passt, als man meinen sollte. Es ist zappelig, so lange man nicht zu den (wenigen) Balladen kommt, es ist eindeutige Autofahrmusik und geradezu verschwenderisch kurz.

Der beste Anspieltipp, den man zum reinhören geben kann: Vergessen, dass es Pearl Jam sind. Dazu unbedingt auf Shuffle schalten und dem Album mehrere Durchgänge gewähren. Es braucht halt eine Weile, um sich daran zu gewöhnen, dass das wirklich Pearl Jam sind.

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