< Noch ist der Sommer nicht vorbei | Mein persönliches Unwort des Jahres >

30 Aug 2009 Es gibt gar keine Bücher

An meiner Schule gab es eine Lehrerin namens Frau R. (Deutsch und Geschichte), deren Aussage, man solle bitte aufhören, von „Büchern“ zu sprechen, Generationen von Schülern ein Rollen in die Augen getrieben hat. Die Begründung lautete nämlich, es gäbe nur zwei Bücher: Das „Buch der Bücher“ (hier weiteres Augenrollen einfügen) und das Telefonbuch – alles andere seien Texte.

Ein schlagfertiger Mensch, der mehrere Klassen über mir war, schrieb dann eines Tages in seinem Artikel (Nein: Text) für die Abizeitung, man möge bitte Frau R. erklären, dass es sich bei der Bibel um eine Sammlung von Schriftrollen und beim Telefonbuch um eine Namensliste handele.

(Die Reaktion von Frau R. auf diesen Wunsch ist leider nicht überliefert.)

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1 Comment

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  1. * Cornell (02.09.09, 08:42):

    Die Handlungen vieler Lehrer sind wirklich kurios… Ich glaube soclhe fehlschläger gibt es an jeder Schule ^^
    Bei uns gabs mal nen Lehrer, der mit seiner Frau (ebenfalls Lehrerin) bei der Abschlussfahrt dabei war. Beim allabendlichen Besäufnis ist er nun einfach verschwunden und ward nicht auffindbar. Als wir seine Frau (die schon schlief) davon informierten war ihre erste Reaktion mit erschrockenem Blick: “Ist auch eines der Mädchen weg?”

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