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06 Aug 2009 Automatenkasse vs Gesichtskontrolle

An und für sich liebe ich Automaten. Ich habe seit Jahren keinen Bankschalter aus der Nähe gesehen, gebe meinen Flaschenpfand am Automaten ab und kann seit allerneuestem selbst hier im Kuhdorf in zumindest einem Supermarkt meine Einkäufe an einer voll automatisierten Scannerkasse bezahlen.

Super Sache – gerade für Experten wie mich, die sonst mit „nur 3 Teilen“ zwischen mannshoch bepackten Einkaufswagen stundenlang anstehen müssen. Da zieht man besagte Teile eben über den Barcode-Scanner, drückt am Touchscreen auf die gewünschte Form des Bezahlens, entscheidet sich für Bar oder Karte und ist schneller vom Hof, als die mannshoch bepackten Einkaufswagen „Ham Sie ma ne Tüte?“ nuscheln können.

Wenn ich allerdings im greisen Alter von 35 Jahren an einer solchen Kasse wegen eines Päckchens Tabak und eines Sechserträgers Bier warten muss, bis eine Kassiererin, die meine Tochter sein könnte, die Ware manuell nach erfolgreich bestandener Gesichtskontrolle zum Verkauf freigegeben hat, dann frage ich mich doch, ob das Patent schon ausgereift ist.

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