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25 Jul 2009 Katinka Buddenkotte: »Mit leerer Bluse spricht man nicht«

Ich hätte ja, wäre ich Klappentextautor, nicht geschrieben:

Katinka Buddenkotte, das Fräuleinwunder der komischen Literatur, schlägt abermals zu: gewohnt witzig, pointiert und gnadenlos ehrlich. Willkommen in der Königsklasse!

Aber mich fragt halt keiner, und Klappentexte schreiben ist, denke ich, auch irgendwie undankbar.

In jedem Fall war »Mit leerer Bluse spricht man nicht« zäh zu lesen – das ständige Weglegen des Buches, weil man sich die Lachtränen abwischen muss, kostet halt Zeit.

Ich werde dieses Buch verschenken müssen. Wegen „Wer nennt seinen Hund denn Holger?", wegen „Ich würde dann jetzt gerne sterben.“, wegen „Wissen macht Au“, wegen „Sobald jemand das Wort Berufsschule ausspricht …“ sowie natürlich wegen „Am gestrigen Abend befand ich mich in einem Zustand permanenter Trunkenheit und Läufigkeit.“ (Aber ganz ohne Bassisten ging's wieder nicht, hm?)

Ferner würde ich anberaumen, zügigst „Mein Weihnachten“ in einen Kurzfilm für das Warmsaufen, äh, die Wartezeit auf den heiligen Abend umzusetzen.

Kurz: Lesebefehl.

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