23 Mai 2009 Kurze Verkehrsdurchsage
Im Moment (was ein dehnbarer Begriff ist – in diesem Fall scheinbar über mindestens ein Jahr dehnbar) sollte man allgemein, aber speziell nicht Ortskundigen wohl raten, Eutin nach Möglichkeit (dafür gibt es eigens eine Umgehung, die allerdings immer noch nicht ganz fertig, aber dennoch nutzbar ist) zu umfahren.
In einem relativ unbedeutenden und vor allem kurzen Teil der Stadt (der nach Riemann benannten Straße) wird nämlich voraussichtlich noch sehr lange gebaut, und das reicht in so einem beschaulichen Städtchen voll und ganz, um einen mittleren Verkehrsinfarkt mit nahezu stadtweiten Lähmungserscheinungen auszulösen.
Eine Sonderbitte an auswärtige Besucher, welche trotz deutlich ausgeschilderter Umleitung partout den – eigentlich nur für Linienverkehr und (seit heute auch offiziell) Mietkraftdroschken freigegebenen – „Schleichweg“ über das sogenannte Kamp nutzen: Fahren Sie doch bitte einfach den Einheimischen (zu erkennen am typischen Ortskennzeichen OH) zügig, aber ohne Hast nach und bleiben Sie nicht an jeder gottverdammten Ecke stehen, um sich zu fragen, ob man da auch wirklich durchkommt.
Man kommt, aber wenn man sich schon auf eigentlich – für, wie mein ehemaliger Kollege (Ex-Schupo) immer zu sagen pflegte, „Zivilfahrzeuge“ – gesperrten Wegen rumtreibt, sollte man zusehen, dass man sich verkrümelt, ehe die blau-silberne Rennleitung eintrifft. Ansonsten kostet der Spaß nämlich schlappe 40 Tacken.
Letzteres gilt natürlich insbesondere, wenn Sie ein cremefarbenes oder silbernes Auto, oftmals – aber nicht immer – der bekannten Stuttgarter Marke, mit einem gelb-schwarzen Dachschild hinter sich haben sollten. Danke.
(Ach Du Scheiße, ich werde zum Verkehrsspießer. Sollte ich mir einen Wackeldackel anschaffen, möge man mich bitte von hinten mit der Schaufel erschlagen.)





Den Wackeldackel kannst du dir selber besorgen, aber den Schlapphut würd ich sponsern :-)
richtig spießig wird es erst mit selbstgehäkelter Hülle für die Klopapierolle auf der Hutablage :-)