< Bluetrip | My year in 12 cut-and-paste sentences (2008) >

11 Dec 2008 Ohne Namen, ohne Worte

Ich darf mal wieder keine Namen nennen, versichere jedoch im Vollbesitz usw. usf., dass sich das Folgende wirklich und wahrhaftig (heute nachmittag nämlich) zugetragen hat. Noch nicht so ganz geklärt ist die Frage, ob die Tränen, die es mir zweifelsohne in die Äuglein trieb, mehr dem Lachen oder dem Weinen geschuldet waren. Wahrscheinlich beides, mit einem Hauch »WTF?!?« dazu. Nun denn.

Die eigentliche Aufgabe war nicht weiter schwer: Auf dem inhousigen Webserver von $KUNDE – hier greift zwar die bereits erwähnte Einschränkung in puncto Namensnennung, man darf jedoch annehmen, dass es sich um ein Unternehmen handelt, welches sein Geld im IT-Bereich macht; keine Hinterhofschmiede – soll in einem eigens abgeteilten Teil eine Netzpräsenz entstehen. Nun hängt das gute Stück jedoch wie die ganze Firma hinter einer Firewall, welche bekanntlich dem Zwecke dient, Zugriffe von außen einzuschränken. Der Gestaltende welche braucht aber Zugriff von außen, weshalb es galt, eben dieses der Firewall sozusagen mitzuteilen. Sowas macht man an und für sich in wenigen Minuten, wenn man halbwegs vom Fach ist.

Sollte man zumindest meinen.

Von der Erkenntnis bis zur Widerspenstigen Zähmung vergingen handgestoppte, festhalten, fünf Stunden. Das muss der Weltrekord für eine Portfreigabe sein, da kann es keinen Zweifel geben. Guiness, übernehmen Sie!

(Schuld war die firmeninterne Kommunikation – man kann sich halt auch zu Tode delegieren. Das Highlight aber bleibt, dass als der Port dann endlich freigegeben ward, das für die Operation unabdingbare mod_rewrite nicht ging. Und der, der wußte, wie es gegangen wäre, hatte bereits Feierabend.)

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2 Comments

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  1. * DrNI (11.12.08, 20:47):

    Ist doch alles easy. Versuch sowas mal von einem Uni-Rechenzentrum zu bekommen. Antrag auf ein Antragsformular, sag ich da nur. Da können Wochen vergehen.

  2. * Klaus (12.12.08, 10:05):

    Yep. Bei großen Firmen würdest Du gar keinen Direktzugriff bekommen.

    Ich war ja mal nebenbei beim von AOL gehosteten Open Directory als Freiwilliger und habe dort mitbekommen, dass einer der freiberuflichen Programmierer seinen Code per Mail (!) an AOL schicken muss, die prüfen und implentieren dann den Code (oft auch noch falsch).

    Aber was erwartet man schon von AOL.

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