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28 Aug 2008 Checkliste Laptop-Anschaffung

Es ist Geld im Hause, und da kann es ja nicht bleiben. Ich erwäge daher mittelfristig die Anschaffung eines neuen oder auch gebrauchten Rechenknechtes; diesmal soll es einer sein, den man mit sich herumschleppen kann, aber ausdrücklich kein »Netbook«, wie diese Notebook-Winzlinge scheinbar neuerdings im heise-Slang heißen.

(Ich glaube ja, die heißen so, und man entschuldige mir bitte diesen kleinen Ausflug in Webforensprech, weil man »net viel damit machen kann«.)

Jedenfalls brüte ich im Moment über so einer Art Checkliste – was mir wichtig wäre versus was gegebenenfalls zugunsten des Kaufpreises (das Budget ist eben doch begrenzt) zu vernachlässigen sein könnte. Diese Liste ist an und für sich aus meiner Sicht relativ komplett, aber man vergisst halt doch immer was.

Wichtig:
RAM (mind. 1 GB), HD (mind. 100GB), optisches LW (DVD-RW +/-), Grafik (Linuxfreundlich, idealerweise mit 3D-Support unter Linux), USB 2.0 (mind. 2 Ports) und WLAN (Linuxfreundlich, zur Not via ndiswrapper)
Eher unwichtig:
CPU (halbwegs aktuell, aber kein Bolide), TFT (kein eee-Format), Sound (Linuxfreundlich wäre aber schön), LAN (sollte vorhanden sein, ist aber kein Problemkandidat unter Linux) und Akku (wobei ich schon gern 9 Zellen zumindest optional nachrüstbar hätte)

Die Frage wäre: Welchen Aspekt eines portablen Rechners habe ich eventuell vergessen?

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  1. * wuschig (28.08.08, 13:33):

    Ausreichend USB-Anschlüsse für Maus, Drucker, Scanner, HDD, Stick.

  2. * YellowLed (28.08.08, 13:46):

    Oben steht ja bereits »USB 2.0 (mind. 2 Ports)« – ich brauche weder Scanner noch Drucker wirklich oft, insofern könnten die sich problemlos einen Port mit Stick und USB-HD teilen.

  3. * Chrittig (28.08.08, 17:13):

    Hi!

    Brauchst du evtl Anschlüße für eine Dockingstation?
    Ich persönlich möchte meine nicht mehr missen.. Richtige Tastatur, evtl ein Monitor dran und das alles per klick wieder weg..
    Was es auch gibt, ist die Möglichkeit das optische Laufwerk auszubauen und da einen weiteren Akku reinzuschieben.
    (beides eher unwichtig, sollte man aber mal drüber nachdenken)

    Zwecks Linuxfreundlichkeit würde ich wirklich versuchen einen Centrino zu wählen. dann bist du auf der sicheren Seite, was das Wlan angeht..

    Bei der Grafik würde ich dann doch auf nvidia setzen…

    Hast du schon einen Hersteller ins auge gefasst?

  4. * YellowLed (28.08.08, 18:16):

    Dockingstation brauche ich nicht wirklich, denke ich. Wenn es eine etwas »dickere« Grafikkarte gibt, dann mit Sicherheit nvidia, aber ich habe eigentlich nicht wirklich Verwendung für einen leistungsstarken Grafikchip.

    Was mich aber echt interessiert, ist der Zusammenhang zwischen Centrino und WLAN ..? Meine bisherigen WLAN-Erfahrungen sind schmal, liefen aber problemlos, obwohl ein recht dubios erscheinender Hercules-Chipsatz mit ndiswrapper genutzt werden musste …

    Hersteller, nun ja. IBM/Lenovo wäre irgendwie schick, aber im Prinzip ist es mir eher unwichtig, was außen draufsteht.

  5. * Chrittig (28.08.08, 18:28):

    Hi

    Also, das Gesamtpaket aus Prozessor+Chipsatz+Wlan karte ist dann Centrino, wenn alles von Intel kommt.
    Intel unterstützt die Treiberentwicklung in dem Bereich. (ob finanziell oder personell) weiss ich gerade nicht. Aber dadurch, dass halt Centrino auf dem Gerät draufsteht, kannst du dir sicher sein, dass das Out-of-the-box läuft….
    ich hätte halt keinen bock auf ndiswrapper. Ich gehe da den Weg des geringsten Widerstandes.
    Ich selber habe ein Thinkpad R52, (allerdings schon von Lenovo gefertigt).Meiner Frau haben wir vor 2 Monaten ein Dell gekauft. (direkt mir Ubuntu drauf). Die Thinkpads haben natürlich einen besseren Ruf, aber bei Dell kannst du wesentlich einfacher konfigurieren, was du haben willst. Für mein Thinkpad habe ich alleine zwei Wochen gesucht, um das Modell mit allen meinen Wünschen zu finden.
    Ein Kollege meinte, man soll das aber bei Dell an der Hotline machen. Wenn man da nett erzählt,bekommt man schonmal die Versandgebühren oder ein wenig Ram kostenlos dazu.

    Wegen Sound würde ich mir wohl keine Gedanken machen…

    Was mir gerade noch einfällt: Display spiegelnd oder matt?
    Ich habe ein mattes Display, meine Frau ein spiegelndes. Es stört sie nicht, wenn sie nicht draussen arbeitet. Und die Farbdarstellung ist einfach der Wahnsinn…

    Womit wir dann bei der Displaygröße wären: 15” 15,4” grösser? kleiner?

  6. * Christian Weidel (28.08.08, 18:51):

    Spiegelndes Display – nie wieder! Ich will nicht mein Gesicht bewundern, dafür hängt im Badezimmer ein grosser Spiegel… :-P Allerdings ist es schwierig, noch matte Displays zu kriegen.
    Weiteres: Wenn Du den für zu Hause willst, ok. Ansonsten würde ich möglichst starken Akku empfehlen – und natürlich ein eher kleines Display, das nicht so viel Strom braucht. Wie stehts mit dem Gewicht? Da gibt es ziemlich starke Unterschiede. Es scheint unwichtig – aber wenn Du den “Schlepptop” erstmal ein paar hundert Meter getragen hast, wirst Du den Unterschied spüren.

  7. * YellowLed (29.08.08, 16:43):

    Ich neige, wie oben geschrieben, auch eher zu einem kraftvollen Akku, aber das könnte man zur Not auch nachrüsten. Sollte ich noch die Wahl haben (ich neige zu etwas Gebrauchtem), würde ich matt auch vorziehen, und in Sachen Gewicht … nun ja, ich habe nicht vor, mit dem Teil endlos zu Fuß zu gehen :-)

  8. * André (28.08.08, 20:21):

    Da gibts nur eine Antwort:
    http://store.apple.com/de/browse/home/shop_mac/family/macbook?mco=MTE3MjE
    Deinen Anforderungen scheint sogar schon das kleine für 999,- zu genügen.

  9. * YellowLed (29.08.08, 16:38):

    Sagen wir mal so: Sexy ist das schon.

    OSX wäre auch durchaus akzeptabel, ich könnte TextMate verwenden … wenn da nicht ein kleiner Haken wäre: Selbst das kleine MacBook liegt über meinem preislichen Limit. Ich bin versucht, zu sagen: Leider.

  10. * André (30.08.08, 22:53):

    Hmm, das ist natürlich doof. Wobei ich ganz ehrlich nicht viel von diesen 600 Euro Laptops halte, das gesparte Geld steckt man da an Zeitaufwand wieder rein, damit die Dinger vernünftig laufen

  11. * Michael Andres (01.09.08, 05:32):

    Moin,

    nix gegen Apple, aber die Aussage das man viel Zeit aufwenden muß nur weil man einen günstigen Läppi gekauft hat, ist so pauschal nicht zu sagen.

    Zu mir und meinem Läppi:
    Ich brauche eine Textverarbeitung, DVD, WLAN, PCMCIA und USB mit einem ausreichend großen Display.
    Gekauft habe ich mir einen 1GHz Pentium in einem Compaq M700 ohne Dockingsstation (gebraucht 350 Euronen mit 2 Akkus).
    Das Teil ist sehr betagt aber auch sehr robust. Aktuell läuft darauf bei mir OpenSuse 10.3 mit KDE. Natürlich ist der Rechner kein Sprinter, aber für unterwegs sehr brauchbar und in meinem finanziellen Rahmen.

    Gruß
    Michael

  12. * YellowLed (01.09.08, 09:34):

    Du hast ja irgendwo recht. Lieber wäre mir auch, ich hätte mal eben die Kohle übrig, um mir den Laptop meiner Träume (mit ein wenig Leistungsreserve nach oben) zuzulegen – aber dafür ist nun mal das Budget nicht vorhanden.

    Hmpf, beschränktes Budget == Kompromisse in der Ausstattung, darauf läuft es wohl hinaus :-/

  13. * Dirk Deimeke (01.09.08, 10:15):

    Es gibt auch immer noch die Möglichkeit, zu sparen und später zu kaufen …

  14. * YellowLed (01.09.08, 10:47):

    »Sparen«. Der war gut. Der war wirklich gut ;-)

    (Wenn es etwas gibt, dass ich nicht gut kann, dann ist es sparen.)

  15. * Dirk Deimeke (01.09.08, 10:59):

    Dann überweise mir das Geld ;-) Ich halte es gerne zurück …

  16. * Chrittig (01.09.08, 16:11):

    Ich sehe da nur zwei Möglichkeiten:

    Entweder erstellst du dir ein Profil mit deinem Anforderungsminimum und schaust welche Marke dir das zum günstigsten Preis bietet,
    oder du entscheidest dich für eine Marke und nimmst das Gerät mit den wenigstens Kompromissen…

    Ich finde gerade Festplatten brauchen nicht so gross sein. Linux kommt mit einem GB Ram locker hin (mir reichen noch 512 MB) und bei Prozessoren kann man sowieso kaum was falsch machen, wie ich finde…

    Also eigentlich reicht es fast einfach nach Marke und Budget zu schauen…

  17. * Chrittig (28.08.08, 20:45):

    Ob er einen Apple möchte?

    Ohne ihn wirklich gut zu kennen, vermute ich eher das nicht..

    gespanntbin

  18. * ReinhardL (01.09.08, 15:00):

    Also ich werkel auf einem “sozial verträglichen” 12` * Intel® Core™2 Duo P8400 4GB RAM 320GB S-ATA und Intel® graphics X4500
    Kostet ca 1000 teuro aber lohnt sich. Ist klein und der accu hält lange – das war mir wichtig. Wo man auch drauf achten sollte: Wird das Teil von unten heiß? Der große Speicher macht das Teil richtig fixe

  19. * Konrad Bauckmeier (05.09.08, 13:11):

    Also mir ging es damals primär um das Display (und um eine gute Tastatur), da ich Fotobearbeitung darauf machen wollte. Ein kurzzeitig im Haus befindlicher Thinkpad T61 von Lenovo mit Breitbildschirm war dafür defenitiv nicht geegnet. Nun nutze ich einen T60p. Der hat noch ein FlexView Display (IPS-Panel) und war als Auslaufmodell in meinem Preisrahmen (bis 1,5kE). Neu gibt es die Displays nicht und wären auch außerhalb des Preisrahmens.

    Thinkpads haben einen guten Ruf für Linuxtauglichkeit und hatten einen guten Ruf für Service.

    Gebrauchte Laptops würde ich nur bei einem Händler (mit Garantie) kaufen.
    Einen guten Ruf im ThinkPad-Forum.de hat wohl www.ralf-scharbert.de.
    Weitere Händler sind www.get-a-used.de und www.lapstore.de. (Bitte bilde dir selbst ein Urteil über die Qualität der Händler)

    Gruß Konrad

  20. * YellowLed (05.09.08, 13:36):

    Hachja, die Tendenz neigt sich immer weiter in Richtung “gebrauchtes Thinkpad”. lapstore.de hatte Dirk mir bereits per Email empfohlen; danke für die weiteren Hinweise, da gucke ich mich mal um :-)

  21. * Dirk Deimeke (05.09.08, 14:52):

    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Du mit einem (gebrauchten) Thinkpad nicht viel falsch machen kannst.

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