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29 Nov 2004 Marian Keyes: "Rachel im Wunderland"

Ist jedes Buch, in dem ein weibliches Wesen die zentrale Figur ist, automagisch ein "Frauenbuch"? Falls ja, wäre dann "Die Nebel von Avalon" ein "Frauenbuch"? Egal. Ich hatte ja ohnehin bereits verkündet, dass Marian Keyes meiner Meinung nach keine "Frauenbücher" schreibt.

Rachels Wunderland ist eine - vermeintlich - noble, paradiesische Reha-Klinik für Suchtkrankheiten, in die sich Rachel mehr oder weniger bereitwillig von Freunden und Familie einweisen lässt, als sie nach einer derben New Yorker Partynacht im Krankenhaus landet. Im irischen Entzugsparadies für Prominente stellt sie fest, dass man die Suchttherapie dort durchaus ernst nimmt (und Prominente sind auch gerade keine dort).

Ich habe zwar keine persönlichen Erfahrungen mit Suchttherapie und -kliniken, aber doch über verschiedene Umwege recht realistische Eindrücke davon. Dieses Buch ist (unter anderem) fantastisch, weil es überaus fundiert, aber auch sehr unterhaltsam davon erzählt.

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