< Let's talk about GMX | Katrina ist überall >

18 Sep 2005 T.C. Boyle: "Drop City"

Vertrieben aus dem sonnigen Kalifornien zieht eine Kommune grinsend schwebender Blumenkinder in den Siebzigern aus, um die frohe Botschaft der freien Liebe den Brüdern und Schwestern eines anderen Bundesstaates zu verkünden.

Alaska.

Und während Batik tragende Vegetarier dort lernen, wie man Blockhäuser baut, dass man Tiere eben manchmal doch erschießen sollte und dass Nachbarn manchmal mehrere Meilen entfernt wohnen, braut sich unter der Fassade von Love & Peace langsam aber sicher eine Eruption der unterdrückten Bürgerlichkeit zusammen.

Ich habe selten ein Buch gelesen, in dem sich derart lange vermeintlich plätschernd etwas zusammenbraut. Und dennoch mag man es 500 Seiten lang nicht aus der Hand legen, obwohl es eigentlich ja nur eine bekiffte Hippie-Fantasie ist. Beachtlich.

0 Trackbacks

Trackback-URL

  1. No Trackbacks

0 Comments

RSS Feed (Comments) for this entry

  1. No comments

Add Comment

Please notice the comment directions.

Directions

Textile-formatting allowed
E-Mail addresses will not be displayed and will only be used for E-Mail notifications.
Gravatar, Twitter, Identica, Favatar author images supported.

Submitted comments will be subject to moderation before being displayed.

Mandatory fields are marked with a *.

Comments including at least one link will be moderated. Comments including at least three links will be blocked. Sorry – spam protection.

Using noses in emoticons might lead to unexpected results in conjunction with Textile, especially in the middle of a sentence – please use :) or ;) etc. instead.