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25 Mar 2008 Juli Zeh: »Adler und Engel«

Karrierejurist Max ist am Ende. Die einzige Person, die echtes Gefühl und wahre Liebe in sein Leben gebracht hat, ist tot. Jessie, die kindlich-verrückte Tochter eines Wiener Drogenbarons, die sein Leben einst fast zerstört hätte, hat sich erschossen, während sie mit ihm telefonierte. Max ertränkt seinen Schmerz in Selbstmitleid und Kokain, er beschließt, sterben zu wollen.

Als eine Art letzten Versuch ruft Max Clara an, Psychologiestudentin und Moderatorin einer Call-In-Sendung im Radio. Die harsche Clara zwingt Max zu einer Reise in seine Wiener Vergangenheit, um aus seiner Geschichte ihre akademische Weihe zu machen. Zurück in Wien erschließt sich Max langsam ein verstricktes Netz aus Zusammenhängen, die wahre Geschichte um ihn und Jessie

»Adler und Engel« ist ein furioser Roman, durchdacht bis in die letzten Einzelheiten und doch nie konstruiert. Rasant, krass und direkt, dabei doch stets von sensibler Schönheit. Lesebefehl.

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  2. YellowLeds Weblog: Juli Zeh, David Finck: »Kleines Konversationslexikon für Haushunde« (16.04.09, 13:30)

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