29 Dez 2010 Dicht

Es hat sich quasi angedeutet: Ich schließe dieses Blog. Nicht, weil ich generell keine Lust mehr habe, zu bloggen. Auch nicht wegen des JMStV, sondern einfach, weil ich anders bloggen möchte und es dafür einfacher ist, hier zuzunageln und neu anzufangen.

Dieses Blog bleibt online, bis ich eine Möglichkeit (lies: Zeit) habe, es mit halbwegs vertretbarem Aufwand als statisches HTML für Archivzwecke zu erhalten, ohne eine längst stillgelegte S9y-Installation weiter warten zu müssen.

Es wird definitiv ein neues S9y-Blog auf yellowled.de geben, sehr wahrscheinlich ein reines Webzeug-/Fachblog – ich weiss allerdings noch nicht, wann das der Fall sein wird. Alles andere wandert ins Posterous-Blog und auf Twitter.

Und jetzt danke ich für 6 Jahre Lesen und Kommentieren und mache einfach ohne jegliche Sentimentalität und Kommentare die Tür zu. Rumms.

30 Nov 2010 Webkrauts-Adventskalender 2010

Morgen ist es wieder so weit: Mit dem Schwerpunktthema „Kunden“ startet der Adventskalender 2010.

Webkrauts-Adventskalender 2010

Wie im Vorjahr hatte auch ich wieder das Vergnügen, einen Artikel beisteuern zu dürfen. (Weiss allerdings noch nicht, hinter welchem Türchen ich mich verberge.)

Eine garantiert wieder sehr interessante Artikelreihe für alle, die sich für „Mehr Qualität im Web“ interessieren.

25 Nov 2010 Zeigt her Eure Spam-Datenbanken

Das beste Spamschutz-Plugin für die beste Blogengine ist jetzt noch besser: Malte hat auf Wunsch von Dirk und mir dem Spamschutz-Bayes-Plugin für Serendipity eine Import-/Export-Funktion spendiert, die in der Lage ist, CSV-Dateien in die bestehende Datenbank einzufügen.

Damit kann man dann die Datensätze anderer Blogs sowohl in bestehende als auch neu aufgesetzte Blogs importieren, anderen seine Datensätze zur Verfügung stellen und so eine Menge Zeit beim (bei dieser Methode unerlässlichen) trainieren des Spam-Filters sparen.

Die neue Version des Plugins ist bereits über das Spartacus-Repository verfügbar.

Nachtrag: Anscheinend hat die Import-/Export-Funktion noch kleine Kinderkrankheiten, daher folgt meine Spam-Datenbank erst später als CSV-Datei zum Download.

Nachtrag 2: Meine Spam-Datenbank (Stand: 25.11.2010) als CSV zum Download.

13 Nov 2010 Bitte Subscriptions aktualisieren

In diesem Blog wird sich in Kuhzunft Einiges tun. (Wenn ich dazu komme, hrhr.)

Für den Anfang habe ich (z.T. eher unter der Haube) die private, die gewerbliche und die Band-Webseite aktualisiert (in HTML5 und CSS3).

Ähnliches soll auf Sicht mit dem Blog passieren, wobei es sich dann auch thematisch etwas verändern wird: Es wird ein rein „technisches“ Blog werden – Netzgestaltung, Serendipity und Linux werden die einzigen Themen sein.

Alles andere, was für Twitter zu lang ist, landet ab sofort in meinem neu eröffneten Posterous-Blog.

Äh. Wie? Was soll ich tun?

Simpel:

  • Dich interessieren Serendipity, Netzgestaltung und Linux? Dann bleibe (vorerst) bei diesem Blog und seinem Feed.
  • Dich interessieren diese Dinge nicht, aber das ganze andere Zeugs? Dann verfolge per Feed oder wie auch immer sonst nur noch das Posterous-Blog.
  • Diejenigen, die beides interessiert, abonnieren einfach zusätzlich das Posterous-Blog.

Ende der Durchsage. Weiterlesen.

26 Okt 2010 Neu in meinem Anwendungsmenü

Eine neue Ubuntu-Version nehme ich immer zum Anlass, über den Tellerrand der Anwendungen, die man täglich benutzt, zu gucken und zu schauen, ob es etwas Neues gibt, das bestimmte Dinge leichter, besser oder schöner macht. Die Veröffentlichung von Ubuntu 10.10 „Maverick Meerkat“ hat dabei Folgendes in mein Anwendungsmenü gespült:

  1. postr: Ein sehr simples Upload-Tool für flickr – lokale Datei auswählen, Titel, Beschreibung, Tags und evtl. Zugehörigkeit zu einem Set angeben, hochladen; handhabt zudem Gruppen, die Einstellungen zur Privatsphäre und zeigt an, wie weit man ggf. sein monatliches Limit ausgeschöpft hat.
  2. Shotwell: So gesehen nicht neu, da ich es schon in den Paketquellen hatte, bevor es offiziell in Ubuntu Einzug hielt. Fotoverwaltung inklusive Import von Digicam/Speicherkarte und Tagging.
  3. Back in time: Time Machine für Linux. Letztlich nur ein Frontend für rsync, für mich aber mit leicht veränderter Backup-Strategie einfacher zu handhaben als per cron automatisierte rsync-Aufrufe.
  4. Docky: Ein zugegeben auch sehr OSX-artiges Dock (siehe Desktop-Screenshot weiter unten), dass (mit den Faenza-Icons) nicht nur gut aussieht, sondern auch für Platz auf dem Desktop sorgt, wenn man es sich automatisch verbergen lässt – ich brauche mit Docky nur noch ein Panel.
  5. Shutter: Die eierlegende Wollmilchsau unter den Screenshot-Tools. Dieses Programm kann alles und mehr, was man rund um Bildschirmfotos braucht oder auch nicht braucht, inklusive Screenshots von ganzen Webseiten, weshalb es bei mir ein Firefox-Plugin arbeitslos gemacht hat.

Screenshot

Und so sieht der Maverick-Desktop (inklusive anderem Desktop-Wallpaper bei mir auf dem Thinkpad aus:

Bildschirmfoto meiner Arbeitsfläche

Falls noch jemand neue, interessante Anwendungen in Ubuntu 10.10 neu entdeckt hat: Immer raus damit.