Ist mir, offen gesagt, wumpe. Ich habe letztes und auch schon dieses Jahr so oft für urlaubende Kollegen einspringen müssen – jetzt müssen die mal zusehen, wie sie klar kommen. Ich schalte jetzt 13 Tage lang keinen Taxameter ein. Auch rein wettermäßig ein echt gutes Timing.
Immer mal wieder lese ich im s9y-Forum, es gäbe „so wenig (gute) Templates“ (oder Themes, Styles, Skins – whatever) für die „beste Blog-Engine der Welt“.
Naturgemäß ist die Anzahl überschaubar, da auch die Größe der Community und somit die Anzahl derer, die freie Templates basteln, überschaubar ist. Aber es ist nicht so, dass es da nichts gäbe. Man muss halt auch mal über den berühmten Tellerrand gucken, sprich: Ausserhalb der mit dem Kern ausgelieferten und auf Spartacus verfügbaren Templates.
(Und man sollte bitte auch nie vergessen, dass es durchaus Vorteile hat, aus einer überschaubaren Anzahl auszuwählen – man verliert nicht komplett den Überblick wie bei dieser anderen Blog-Engine.)
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Fritz Rau hat als Konzertveranstalter bei den ganz Großen des Blues, Jazz, Folk, Rock und überhaupt allem backstage gestanden, nationale wie internationale Acts auf deutsche Bühnen und in deutsche Stadien gebracht, das gesamte Konzertveranstaltungswesen hierzulande quasi (mit-)erfunden und geschäftlich wie kulturell durchaus innovativ gesprägt.
Zu schade, dass er sich in seinen (für meinen Geschmack etwas selbstgefälligen) Memoiren kategorisch weigert, das zu erzählen, was den Leser wirklich interessieren würde.
Der geschätze Kollege Alp Uçkan hat nicht nur ein sehr interessantes (X)HTML-/CSS-Framework namens fapulous veröffentlich, sondern dieses auch – schon relativ kurz nach Veröffentlichung – bereits recht gut dokumentiert. Unter anderem beschreibt Alp die Code-Konventionen, nach denen er arbeitet, und bezeichnete diese via twitter sehr schön und zutreffend als „Handschriften“ der Frontend-Entwicklung und -Gestaltung.
Meine „Handschrift“ ist interessanterweise einerseits der von Alp recht ähnlich, in anderen Punkten jedoch auch wieder sehr unterschiedlich – sie ist dem einen oder anderen eventuell in meinen Templates und Ports bereits aufgefallen. Machen wir mal einen „Schriftvergleich“.
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Wie man im Archiv sehen kann, war das Jahr 2009 in diesem Blog eine Art Experiment. 12 Monate mit jeweils genau 12 Einträgen, was mir im Vorjahr mitunter schon schwer gefallen war. Auch „Zwölf mal zwölf“ war mitunter schwierig. Teils fehlten einfach die Themen, teils die Zeit. In Zukunft wird mich sowas nicht mehr interessieren – ab 2010 wird hier in jedem Fall nur noch nach Laune gebloggt.
Die Schwierigkeit liegt in erster Linie darin, dass dieses Blog von Anfang an ein kruder, kunterbunter Themenmix war und noch ist – allerdings haben sich die Themen teilweise ausgelagert. Kurzes landet nun auf twitter, Snooker im Snookerblog. Andere Themen wie Fußball oder Linux stagnieren deutlich und sind (für mich) teilweise weniger interessant, teilweise von anderen Blogs bereits und besser abgedeckt. Es bleiben Privatkram, Taxi-Anekdoten und Fachliches, vor allem zu s9y, und da geht es schon weiter: Fachbeiträge sollen zumindest zum Teil rüber zu den Webkrauts, zudem weiß ich, dass weite Teile der Leserschaft sich nicht wirklich für s9y erwärmen können und von den mitunter ellenlangen Einträgen ein bißchen genervt sind.
Ich brüte noch darüber, wie ich das in Zukunft löse. Ein Ansatz wäre z.B., dieses Blog nur noch für Fachliches und s9y zu nutzen und den anderen Kram in ein posterous-Blog o.ä. auszulagern. Andererseits fand und finde ich solche „Fertigblogs“ immer irgendwie doof.
Wie seht Ihr das denn eigentlich? Alles so lassen, wie es ist? Klarere Trennung der Inhalte? Uns doch egal – mach, wie Du denkst?